Regionale Mobilität: Wie Trajespace kommunale Entscheidungen unterstützt

Intelligente Daten zur Verbesserung der Mobilität in den Regionen
Seit 2017 entwickeln wir Überwachungs- und Informationssoftware für den multimodalen Verkehr. Wir bieten Mobilitätsbehörden (AOM) und Betreibern Echtzeit- und prädiktive Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr, den Straßenverkehr und den Radverkehr.
Heute erschließen wir eine neue Dimension: die Ursprung-Ziel-Analyse (O/D). Dieser Ansatz ermöglicht ein besseres Verständnis der täglichen Verkehrsströme der Einwohner – und eine entsprechende Anpassung des Verkehrsangebots.

Ursprung-Ziel: Mobilität neu denken
AOMs stützen sich in der Regel auf Haushaltsbefragungen oder Zählgeräte zur Analyse von Verkehrsbewegungen. Diese Methoden sind oft teuer und auf bestimmte Verkehrsmittel beschränkt.
Dank Daten aus über 1.000 mobilen Apps (von denen 40 % im Hintergrund laufen), können wir alle Arten von Fahrten erkennen – mit dem Auto, Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ein beeindruckendes Beispiel ist die Provinz Cuenca in Spanien mit einer sehr niedrigen Bevölkerungsdichte (10 Ew./km²). Selbst dort ermöglichen die Daten das Erkennen regelmäßiger Fahrten – etwas, das Mobilfunkdaten allein oft nicht präzise leisten können.

Daten zur Neugestaltung von Verkehrsnetzen
O/D-Analysen helfen dabei, Verkehrsangebote neu zu denken. In Grand Chalon z. B. analysierten wir Autoflüsse zu einem Gewerbegebiet, um sinnvolle Linienführungen für Fahrgemeinschaften und Überlandbusse mit angepassten Routen und Fahrplänen zu entwickeln.
Eine erste Analyse mit weniger als einer Woche Daten offenbarte bereits zentrale Mobilitätsknoten und wiederkehrende Fahrtmuster.

Intermodale Mobilität besser verstehen
Unser Analysetool zeigt auch Kombinationen von Verkehrsmitteln. In der Île-de-France etwa können Sequenzen wie „zu Fuß – Bus – Zug – Auto“ erkannt werden, um Umsteigepunkte oder Wartezeiten zu optimieren.
In Albertville werden aktuell Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Auto, Fahrrad und zu Fuß untersucht, um Netz und Infrastruktur transparenter und effizienter zu gestalten.

Effiziente Zubringerlösungen entwickeln
Für Metropolregionale Expressdienste (SERM) ist das Verständnis der Wege zwischen Wohnort und Bahnhof entscheidend. Wir identifizieren die wichtigsten Start- und Zielzonen rund um Bahnhöfe, um passende Zubringerbusse zu planen.
Ziel ist, dass ein Großteil des Weges zu Fuß zurückgelegt werden kann – so wird der Zug zur echten Alternative zum Auto.

Entscheidungshilfe, kein Wundermittel
O/D-Analysen beruhen auf Modellen, die viele Faktoren einbeziehen: Siedlungsdichte, Haltestellenabstand, Infrastruktur etc.
Sie ersetzen nicht das Fachwissen von Stadt- und Verkehrsplanern – sondern ergänzen es. Wir arbeiten mit Planungsbüros zusammen, die die Daten nutzen, um lokale Entscheidungen zu fundieren.

Künstliche Intelligenz – mit gesundem Menschenverstand
Künstliche Intelligenz ist für uns kein Selbstzweck. Ein Werkzeug ist nur dann sinnvoll, wenn es von Kommunen wiederverwendet wird, die Wirkung öffentlicher Mobilitätspolitik messbar macht – und zu gerechteren, umweltfreundlicheren und wirtschaftlicheren Entscheidungen beiträgt.

Lösungen entwickeln, basierend auf echten Bedürfnissen
Im Austausch mit Kommunen entwickeln wir unsere Produkte kontinuierlich weiter. Le Havre etwa spielte eine wichtige Rolle bei der Definition von Anforderungen im Bereich nachhaltiger Mobilität und Infrastruktur.
Unsere Werkzeuge sind so konzipiert, dass sie den Alltag der Nutzer und Regionen erleichtern – mit einem einfachen Ziel: besser unterwegs sein, zu geringeren Kosten und mit weniger Umweltbelastung.

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